Der Großteil der deutschen Bevölkerung teilt einen gemeinsamen Traum – ein Leben im Eigenheim.
Ob als rentable Altersvorsorge, lukrative Kapitalanlage, als trautes Heim für die Kinder oder für den gemütlichen Lebensabend – Immobilien sind und bleiben begehrt. Wüstenrot möchte Kaufinteressenten die Erfüllung dieses Traums ermöglichen und gibt Tipps, wie sich die Finanzierung auch mit geringerem Einkommen darstellen lässt.

Wüstenrot klärt über die Vorteile der Wohnungsbauprämie auf

Trotz des Wunschs nach dem eigenen Haus besitzen viele Deutsche keine Wohnimmobilie – denn oft reicht das Monatseinkommen nicht aus, um ein notwendiges finanzielles Polster aufzubauen und den Eigenheim-Wunsch zu realisieren.

Da sich der Erwerb einer Immobilie sehr gut im Rahmen der Altersvorsorge eignet, subventioniert der Staat in erster Linie das Besparen eines Bausparvertrages als Finanzierungsmittel auf dem Weg in die eigenen vier Wände. Eine dieser staatlichen Subventionen stellt die Wohnungsbauprämie dar.

Die Wohnungsbauprämie wurde Anfang der Fünfzigerjahre eingeführt, um auch ärmeren Haushalten die Möglichkeit zu eröffnen, Vermögen aufzubauen. Heute erfolgt die Förderung durch eigenes, aktives Besparen eines Bausparvertrages in Höhe von 8,8 Prozent auf eine jährliche Einzahlung von maximal 512 Euro bei Singles und 1.024 Euro bei Verheirateten. Einzahlungen, welche die Fördergrenzen überschreiten sind selbstverständlich möglich, werden aber nur bis zur geförderten Höhe subventioniert. Somit sind maximale jährliche Förderungen in Höhe von 45,06 Euro bei Ledigen und 90,11 Euro bei Eheleuten möglich.

Die Wohnungsbauprämie im Test – Wüstenrot informiert, worauf Sie achten müssen

Die Wohnungsbauprämie diente ursprünglich dem Zweck, Haushalte mit geringem Einkommen beim effektiven Sparen zu unterstützen. Um das zu gewährleisten, wurde eine Einkommensgrenze des zu versteuernden Einkommens in Höhe von 25.600 Euro für Ledige und 51.200 Euro für Verheiratete festgelegt. Sobald das zu versteuernde Einkommen diese Werte übersteigt, erfolgt keine Förderung mehr. Abgesehen davon ist jeder, der das 16. Lebensjahr vollendet hat und unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig ist, förderungsberechtigt.

Verwendungszweck beachten

Weiterhin spielt die Verwendung der Fördermittel eine zentrale Rolle, denn in den ersten sieben Jahren darf die Förderung ausschließlich für wohnwirtschaftliche Zwecke – Bau, Renovierung oder Kauf einer Immobilie – genutzt werden. Wurde der Bausparvertrag vor dem 31. Dezember 2008 abgeschlossen, kann über die Förderung nach Ablauf der sieben Jahre frei verfügt werden. Für Verträge nach dem 31. Dezember 2008 gilt diese Regelung nicht mehr. Seitdem ist die Verfügung über die Wohnungsbauprämie an eine Nutzung für wohnwirtschaftliche Zwecke gebunden. Lediglich Sparer unter 25 Jahren sind von dieser Regelung befreit und können die Förderung frei verwenden.

Vermögenswirksame Leistungen und Wohnungsbauprämie kombinieren

Zahlreiche Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen, welche zumeist auf einen Bausparvertrag eingezahlt werden. Diese Leistungen können mit der Wohnungsbauprämie gefördert werden, wenn das zu versteuernde Einkommen des Sparers über der Einkommensgrenze der Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 17.900 Euro für Ledige und 35.800 Euro für Verheiratete liegt und die Einkommensgrenze der Wohnungsbauprämie nicht überschritten wird.

Sollten Sie es in den letzten beiden Jahren verpasst haben, die Förderung zu beantragen, stellt dies kein Problem dar. Die Wohnungsbauprämie kann bis zu zwei Jahren rückwirkend beantragt werden.
Die entsprechenden Unterlagen erhalten Sie jederzeit von Ihrem Wüstenrot Berater vor Ort. Gerne testet Ihr Ansprechpartner von Wüstenrot Ihren Anspruch auf die Prämie.