Eigentlich sollte man meinen, 30 Jahre seien kein hohes Alter für eine Immobilie. Doch ausgehend von der Tatsache, dass sich baurechtliche Vorschriften, Materialien und technische Möglichkeiten im Laufe der Zeit kontinuierlich verändert haben, ist es kaum verwunderlich, dass auch hier Sanierungsbedarf bestehen kann. Machen Sie gemeinsam mit Wüstenrot den Test und stellen Sie Ihr Eigenheim auf den Prüfstand – wir zeigen auf, worauf Sie achten sollten.

Häuser, die in den 80er Jahren erbaut wurden, weisen zwar meist eine solide Grundkonstruktion auf. Trotzdem sind sie vor allem in Bezug auf Wärmeschutz in der Regel nicht zeitgemäß. Für Sie bedeutet das: Vor allem die Außendämmung, Fenster und Türen verursachen einen Energieverlust, den Sie Monat um Monat bezahlen. Doch nicht nur energetisch, auch was Funktion und Sicherheit betrifft, sollten einige Bereiche genauer betrachtet werden.

Ihre Wüstenrot-Checkliste für die Sanierung

Wir haben für Sie aufgelistet, welche Bereiche Sie einem Test unterziehen sollten, um Ihre Immobilie fit für weitere 30 Jahre zu machen.

  • Das Dach
    Alle Außenflächen des Hauses sind permanent Wind und Wetter ausgesetzt – dazu zählt auch das Dach und insbesondere die Dachziegel. Es ist also zu erwarten, dass sich hier nach 30 Jahren erste Schäden und Mängel bemerkbar machen. Das können lose, gebrochene und fehlende Dachziegel sein, wodurch Nässe ins Innere des Daches gelangen kann. Auch der Dachstuhl ist mitunter in die Jahre gekommen: Morsches Holz oder Brüche können die Stabilität des kompletten Dachs gefährden. Ebenso sollten Belüftungsöffnungen und der Schornstein kontrolliert werden. Im besten Fall prüft ein geschulter Dachdecker mögliche Mängel und schreibt auf, was zu beheben ist.
  • Die Fassade
    Üblicherweise verwendete man zum Bau in den 80er Jahren Putzfassaden, Fassaden aus Stein, Ziegel und Blech. Je nach Baujahr entspricht ein Haus aus dieser Zeit möglicherweise der 2. Wärmeschutzverordnung (galt von 1984 bis 1995) – dennoch erfüllt es damit nicht die heutigen Ansprüche. Gibt es ein Wärmeverbundsystem, sollten Eigentümer vor allem den Oberputz genau begutachten. Ist er noch wasserabweisend? Falls nicht, gilt es, Putz und Anstrich zu erneuern. Der Schallschutz ist ein weiteres Thema, das nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern auch den Wert der Immobilie beeinflusst. Inwiefern ist man im Inneren von der Geräuschkulisse außen geschützt? Was kann verbessert werden? Wüstenrot gibt gerne weitere Tipps und Anregungen, worauf das Augenmerk liegen sollte.
  • Die Türen und Fenster
    Fenster, die zu dieser Zeit eingebaut wurden, weisen zwar normalerweise eine doppelte Verglasung auf, können aber trotzdem nicht mit moderner Fenstertechnik mithalten. Hauseigentümer unterschätzen oftmals die Menge an Wärme und damit Energie, die gerade in kalten Monaten durch undichte oder schlecht isolierte Fenster und Türen entweicht. Dazu zählt auch fehlende oder mangelnde Isolierung der Rolladenkästen, die maßgeblich zum Energieverlust beitragen. Doch nicht nur die Energieeffizienz, auch die Sicherheit ist ein Thema: Wie bruchsicher sind Fenster und Türen? Wie einfach wäre es für einen Einbrecher, ins Haus zu gelangen? Gibt es Sicherheitsmaßnahmen? Sicher besteht hier ebenfalls Nachrüstungsbedarf.
  • Die Heizung
    Eine Heizungsanlage, die in den 80er Jahren installiert wurde, sollte dringend modernisiert oder ausgetauscht werden. Besonders der Heizkessel sollte im Fokus der Prüfung stehen – möglicherweise kann er um neue Technik ergänzt und seine Leistung verbessert werden. Doch in den meisten Fällen ist ein Austausch erforderlich. Dann empfiehlt es sich, über effiziente Heizmethoden nachzudenken und vielleicht erneuerbare Energien zu nutzen.

Weitere Punkte, die es im Rahmen der Eigenheim-Sanierung zu prüfen gilt, finden Sie in unserer Checkliste zur Planung Ihres Sanierungsbedarfs. Gerne steht Ihnen Wüstenrot bei allen Tests und Untersuchungen Ihrer Immobilie zur Seite.

Sanierungsbedarf und Wüstenrot-Bausparen: Das passt zusammen

Viele der genannten Punkte kommen nicht plötzlich, sondern lassen sich viele Jahre vorher voraussehen. Wir empfehlen, nicht abzuwarten, sondern aktiv vorzusorgen für den Zeitpunkt, in dem solche Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen fällig werden. Ein Bausparvertrag von Wüstenrot ist auch nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Bernd Hertweck ein geeignetes Instrument, um gerade mittlere Summen, die für Sanierungspläne benötigt werden, abzudecken. Es lohnt sich also, rechtzeitig entsprechende Sparmaßnahmen in die Wege zu leiten. Wir beraten Sie gerne hierzu.